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PA_20-21 - Der Bachelor

Das Parlament - Nr. 20-21 - 11. Mai 2015 KULTUR UND BILDUNG 11 B ologna ist eine italienische Universitätsstadt. Doch ein Abschluss an der dortigen Universität wäre früher in Paris oder Berlin kaum aner- kannt worden. Dies sollte sich ändern, als vor 16 Jahren die Bil- dungsminister aus 29 Ländern begannen, den europäischen Hochschulraum zu har- monisieren. Die Vergleichbarkeit der Ab- schlüsse sollte verbessert, die innereuropäi- sche Mobilität der Studierenden erhöht und die Chance auf lebenslanges Lernen gestärkt werden. Bachelor und Master statt Diplom und Magister heißt es seitdem an deutschen Hochschulen. Vergangenen Donnerstag zog der Bundestag ein Zwi- schenfazit des Bologna-Prozesses, an dem inzwischen 47 Staaten teilnehmen. Während Union und SPD von einem ge- lungenem Prozess sprachen und als Beleg unter anderem auf gestiegene Zahlen deut- scher Studenten im Ausland sowie auslän- discher Studierender in Deutschland ver- wiesen, übten Vertreter von Linksfraktion und Bündnis 90/Die Grünen Kritik an der Hochschulreform. Einen gemeinsamen An- trag von CDU/CSU und SPD (18/4801) verabschiedete der Bundestag gegen das Votum der Oppositionsfraktionen. Die An- träge von Linken (18/4802) und Grünen (18/4815) wurden zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen. Gehälter Wenige Tage vor Beginn der Ach- ten Bologna-Kultusministerkonferenz im armenischen Jerewan sah Bildungs-Staats- sekretär Thomas Rachel (CDU) das Ziel von Transparenz und Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse als „weitgehend umge- setzt“ an. Gestiegen sei zudem die Mobili- tät der Studierenden sowie der Prozentsatz der Anerkennung von im Ausland erlang- ter Studienergebnisse. Der Bachelor-Ab- schluss biete gute Karriereperspektiven und die Absolventen erhielten fast die gleichen Einstiegsgehälter wie Absolventen mit an- deren Abschlüssen, sagte der Staatssekretär. Dem widersprach Nicole Gohlke. Bache- lor-Absolventen erhielten noch immer rund 26 Prozent weniger Gehalt als jene mit traditionellen Abschlüssen. Zudem gingen gerade einmal 17 Prozent der Ba- chelor-Studenten ins Ausland, „obwohl doch Mobilität das große Ziel der Reform war“. Nicht erreicht sei zudem das Ziel, durch die Reform die Chance zum lebens- langen Lernen zu erhöhen. „Das System schafft keine neuen Zugänge sondern neue Hürden“, urteilte Gohlke. Diese schlechte Bilanz sei im Jahr 16 nach der Bologna-Re- form nicht mehr mit Umsetzungsproble- men zu erklären. Aus ihrer Sicht stellt sich in Sachen Hochschulpolitik ohnehin eine ganz grundsätzliche Frage. „Geht es um ei- ne Bildung, verstanden als Menschenrecht, verstanden als Horizonterweiterung und als Persönlichkeitsbildung, oder geht es um einen Bildungsbegriff, der nur noch das kurzfristige Fitmachen für den Arbeits- markt im Blick hat?“ Die Antwort der Linksfraktion sei: Entschleunigung statt Verkürzung und Prüfungsstress. Öffnung und Durchlässigkeit statt neuer und alter Hürden. Erasmus Plus Daniela De Ridder (SPD) ging diese Kritik zu weit. Zwar räumte sie ein, der Bologna-Prozess sei anfangs „sehr sperrig“ gewesen. Es sei aber falsch, sämtli- che Probleme der Hochschulen, die es auch zuvor schon gegeben habe, auf Bo- logna zu schieben, sagte sie. Inzwischen sei vieles verbessert worden, wie etwa die An- erkennung der Studienergebnisse. Aber auch bei der Mobilität habe sich einiges getan. „Wir haben das Stipendienpro- gramm Erasmus Plus ausgebaut und das Aktionsprogramm ,Bologna macht mobil‘ beim Deutschen Akademischen Auslands- dienst angesiedelt, mit dem Hochschulko- operationen zwischen deutschen und eu- ropäischen Hochschulen ausgebaut wer- den“, sagte Ridder. Besonders stolz sei sie auf den Ausbau des Auslands-BAföGs. „Hier kann man die Übernahme von Rei- sekosten und eine flankierende Finanzie- rung der besonders teuren Studiengebüh- ren beantragen“, sagte sie. Gleichwohl würde sie sich mit dem Erreichten nicht zufrieden geben, stellte die SPD-Abgeord- nete klar. Ziel sei es, das jeder zweite Stu- dierende einen Auslandsaufenthalt vorwei- sen kann. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel, auf das wir stolz sein können“, befand sie. Auslandsaufenthalte sorgten schließlich für mehr Offenheit und Toleranz. Zahl der Akademiker Kai Gehring warnte hingegen vor einer „reinen Lobhudelei“. Damit riskiere man die Akzeptanz der Bo- logna-Reform. Die große Koalition tue zu wenig für die Mobilität. „Ob Studierende wirklich mobil sind, hängt sehr stark von der sozialen Herkunft ab“, argumentierte Gehring. Angesichts dessen komme die für Herbst 2016 geplante BAföG-Erhöhung zu spät und falle zu zaghaft aus. Der Bil- dungspolitiker warnte zugleich davor, im Zusammenhang mit dem Anstieg der Stu- dierenden von einem „Akademikerwahn“ zu reden. „Freuen wir uns gemeinsam über 2,7 Millionen Studierende in Deutschland! Das ist gut für Bildungschancen und unser Hochtechnologieland“, sagte er. Anstatt ei- ne „Phantomdebatte“ zu befeuern, sollten Union und SPD lieber den Vorschlägen der Grünen folgen, so sein Rat. „Wir wollen sowohl die duale Ausbildung stärken als auch die Hochschulen sozial öffnen. Durchlässigkeit und Ausbildungsgarantie, um beides geht es“, sagte Gehring. Die CSU-Abgeordnete Katrin Albsteiger er- innerte daran, dass gemeinsame europäi- sche Studienabschlüsse vor 20 Jahren noch eine kaum zu glaubende Zukunftsvision gewesen seien. Allerdings räumte sie ein, dass ihr Herz „ab und zu noch für den Di- plom-Abschluss schlägt“. Wichtig sei je- doch, dass es international vergleichbare Abschlüsse gebe. „Wo ,Bachelor‘ drauf- steht, ist auch ,Bachelor‘ drin, und zwar völlig egal, ob man diesen Abschluss in Athen oder in München erwirbt“, sagte die Christsoziale. Ernst-Dieter Rossmann (SPD) forderte, Weißrussland auf der bevorstehenden Kul- tusministerkonferenz in Jerewan als 48. Bologna-Mitglied aufzunehmen. Auch Studierende aus dem autoritär regierten Land sollten vom europäischen Hoch- schulraum profitieren. Bei der Schaffung einer Demokratie sei „nichts subversiver als ein aufgeklärter Student, der in einem anderen europäischen Land studiert hat“, argumentierte Rossmann. Götz Hausding T Steigende Studentenzahl: Im Wintersemester 2014/15 studieren 2,7 Millionen Menschen an deutschen Hochschulen. © picture-alliance/dpa Der Bachelor HOCHSCHULEN 1999 startete der Bologna-Prozess zur Vereinheitlichung der Studienabschlüsse in Europa KURZ REZENSIERT Wäre es eine Filmszene, würde man sich als Zuschauer ungläubig fragen, ob das denn sein kann. Ende April 1945, kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, traf dort eine große Liefe- rung ab Lippenstiften ein. Und so sah man wenig später ausgemergelte Frauen mit nichts als einer Decke um die Schultern be- kleidet, aber mit knallroten Lippen durch das Lager wandern. Was uns Nachgebore- nen befremdlich erscheint, ergab für einen Offizier der britischen Ambulanz durchaus Sinn: „Endlich hatte jemand etwas unter- nommen, um sie wieder zu Individuen zu machen“, notierte dieser in seinem Tage- buch. Geschichten wie diese trägt der in den Nie- derlanden geborene Historiker Ian Buruma in seinem Buch „‘45. Die Welt am Wende- punkt“ zu hunderten zusammen. Mit Em- pathie und zugleich sachlich präzise gelingt es ihm, den Sommer 1945 auf einem Pano- rama unzähliger Geschichten, die auf der ganzen Welt spielen, zu entfalten. Sie er- zählen davon, wie Millionen Menschen von Europa bis Asien versuchten, nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges wieder anzukommen. Aber wo? In der Normalität? Davon konnte angesichts von Hunger und Zerstörung keine Rede sein. In der Heimat? Die und ihre Familien hatten Millionen Menschen in Europa und Asien verloren. Buruma erzählt von Siegern und Besiegten, von Jubel und Trauer, von Heimkehr und Entfremdung und dem Idealismus, eine neue Weltordnung zu etablieren. Geschich- te wird so anhand persönlicher Schicksale ganz konkret. Allerdings eignet sich das Buch nur für Leser mit genügend Hinter- grundwissen. Das liefert der Autor zwar zu- weilen, aber eben nur vereinzelt. Etwas ab- rupt muten mitunter auch die geografi- schen Sprünge zwischen Bayern, Japan und wieder zurück nach Budapest an. Ian Buruma ist mit dieser Sammlung ein Lehrstück über menschliches Verhalten in außergewöhnlichen Umständen gelungen. Und in diese können auch die friedensver- wöhnten Europäer von heute schneller ge- raten als sie vermuten. che T Ian Buruma: ’45. Die Welt am Wendepunkt. Carl Hanser Verlag, München 2015; 412 S., 26 € Die Geschichte einer Radikalisierung be- schreibt Rainer Hank in seinem jüngsten Buch „Links, wo das Herz schlägt. Inventur einer politischen Idee“ – nämlich die seiner eigenen. Der Journalist leitet die Wirt- schaftsredaktion der „Frankfurter Allgemei- nen Sonntagszeitung“ und tritt dort mit pointierten neoliberalen Thesen in Erschei- nung. Eine Denkrichtung, die in Deutsch- land oft als Ausdruck sozialer Kälte gewer- tet wird. Auch der junge Hank, er machte 1972 Abitur, hätte vom Neoliberalismus nicht viel gehalten. Als christlich geprägter Linker stand er dem „Kapitalismus“ und dem „System“ eher kritisch gegenüber. Wie der sich nun selbst als „radikalen Indi- vidualisten“ bezeichnende Autor dann, je nach politischer Sichtweise, vom Glauben abfiel beziehungsweise zum wahren Glau- be fand, das ist der sehr unterhaltsame ro- te Faden seiner „Inventur einer politischen Idee“. Auch alte Weggefährten und promi- nente „Seitenwechsler“ wie Martin Walser kommen dabei zu Wort. Dabei geht es, wie der Titel schon andeu- tet, nicht nur ums Autobiographische, son- dern um eine ideologische Auseinanderset- zung. Der ehemalige Linke will sich näm- lich nicht als kaltherzig und emotionslos von Vertretern einer vermeintlich moralisch überlegenen Weltanschauung abqualifizie- ren lassen. Eher im Gegenteil: Wer sich wie die Linken für Gerechtigkeit einsetzen wol- le, müsse sich heutzutage dem liberalen Lager zuwenden, meint der FAS-Journalist. Dessen Prinzipien, zum Beispiel Grundver- trauen in den Markt und seine Ergebnisse, seien eher geeignet, so etwas wie Gerech- tigkeit herzustellen, als linker Staatsinter- ventionismus beziehungsweise Moralis- mus. Um das plastisch zu machen, führt Hank in ein paar Federstrichen aus, warum zum Beispiel Einkaufen bei der umstritte- nen irischen Billigmodekette „Primark“ besser als staatliche Entwicklungshilfe sei. Da mag manchem in dem von Hank kari- kierten links-alternativen Milieu der Chianti Classico sauer aufstoßen, ist aber mit Verve geschrieben und regt zum Nach- und Wei- terdenken an. scr T Rainer Hank: Links, wo das Herz schlägt. Inventur einer politischen Idee Knaus Verlag, München 2014; 256 S., 19,99 € Anzeige Inititiative gegen Vandalismus KULTUR UN-Resolution soll Kulturzerstörungen als Kriegsverbrechen ächten Die vorsätzliche Zerstörung von Kulturgü- tern im Irak durch die Terrormiliz „Islami- scher Staat“ soll zukünftig als Kriegsverbre- chen strafrechtlich verfolgt werden kön- nen. Einen entsprechenden Resolutions- entwurf, den der Irak zusammen mit Deutschland vorgelegt hat, soll die Gene- ralversammlung der Vereinten Nationen Ende Mai annehmen. Darüber informierte die Vorsitzende des Unesco-Welterbekomi- tees, Staatsministerin Maria Böhmer (CDU), in der vergangenen Woche den Kulturausschuss. Böhmer, im Auswärtigen Amt zuständig für die Auswärtige Kultur- und Bildungspo- litik, verwies auf die Verwüstungen antiker Kulturgüter und -stätten im Museum von Mossul und in den Ausgrabungen von Nimrud und Hatra. Das antike Hatra war die Hauptstadt eines mesopotamischen Kleinfürstentums im Machtbereich des Par- therreichs und gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Die UN-Resolution könne ein „massives Zeichen“ gegenüber dem IS darstellen, wenn sie durch die gesamte Weltgemein- schaft einschließlich der islamischen Län- der getragen werde. Es müsse deutlich wer- den, dass die Zerstörung von Kulturdenk- mälern entgegen der IS-Propaganda eben nicht religiös zu rechtfertigen sei. Die ge- zielte Zerstörung von Kulturdenkmälern richte sich vielmehr gegen die kulturelle Identität von Völkern und Nationen sagte Böhmer. Zudem finanziere sich die Terror- miliz durch den Verkauf von geraubten Kulturgütern. Die Resolution fordere des- halb auch ein Importverbot von gestohle- nen Kulturgütern. In der Europäischen Union existiere bereits ein entsprechendes Verbot, führte Böhmer an und lobte die von Kulturstaatsministerin Monika Grüt- ters (CDU) angekündigte Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes, das noch einmal verschärft werden sollen. Hilfe für Nepal Böhmer informierte den Ausschuss zudem darüber, dass sich Deutschland an einem Wiederaufbau der in Nepal durch das Erdbeben zerstörten Welterbestätten beteiligen wird. Nach An- gaben der Unesco wurden etwa 60 Prozent der Welterbestätten Nepals, darunter viele antike Tempelanlagen, zerstört. Diese hät- ten als touristischer Anziehungspunkt auch eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung für das Land, sagte Böhmer. Die Vorsitzende des Welterbekomitees will sich prinzipiell verstärkt für den Erhalt der Welterbestätten einsetzen. In vielen Fällen werde mehr Geld in das Verfahren zur Auf- nahme in die Welterbeliste ausgegeben als für den Erhalt Alexander Weinlein T Weiterführende Links zu den Themen dieser Seite finden Sie in unserem E-PaperStaatsministerin Maria Böhmer ©picture-alliance/dpa Geschichte des Kanzleramtes INNERES Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Fraktion Die Linke eine Historikerkommission „zur Untersuchung der Rolle des Kanzleramtes im Zusammen- hang mit NS-Belastungen der frühen Bun- desrepublik und der Rolle von NS-belaste- ten Personen in Ministerien und Institutio- nen des Bundes zwischen 1949 und 1984“ einsetzen. Über den entsprechenden An- trag der Linksfraktion beriet der Bundestag am vergangenen Donnerstag. „Die frühe Bundesrepublik war geprägt von der Rückkehr der alten Eliten in Staat, Wirtschaft, Militär und, besonders verhee- rende, in die Justiz“, sagte Jan Korte (Lin- ke) zur Begründung des Antrags und ver- wies auf den Chef des Kanzleramtes, Hans Globke, in den Jahren 1953 bis 1963. In der NS-Zeit sei Globke Mitverfasser der Nürnberger Rassegesetze gewesen. Während Bündnis 90/Die Grünen das An- sinnen unterstützte, lehnten es Union und SPD als überflüssig ab. Die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Ministerien sei „in vollem Gange“, sagte Philipp Lengsfeld (CDU). Martin Dörmann (SPD) verwies auf die von der Regierung in Auftrag gege- bene Studie beim Instituts für Zeitge- schichte und beim Zentrum für Zeithistori- sche Forschung zur Aufarbeitung der NS- Vergangenheit von Ministerien und Bun- desbehörden. Nach Abschluss dieser Studie werde entschieden werden, an welchen Stellen Lücken in der Aufarbeitung zu schließen seien. Ulle Schauws (Grüne) hingegen bezeichnete es als „skandalös“, dass sich das Kanzleramt davor drücke, sei- ne Geschichte durch eine Historikerkom- mission aufarbeiten zu lassen. aw T KURZ NOTIERT Kulturtourismus soll in den Regionen gestärkt werden Akteure aus Kultur und Tourismus sollen besser zusammenarbeiten, um die wirt- schaftlichen Potenziale des Kulturtourismus in den ländlichen Regionen stärker zu för- dern. Dies sieht ein gemeinsamer Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD vor, den der Bundestag am vergangenen Donnerstag ohne Gegenstimmen verab- schiedete. Die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich der Stimme. Mit dem Antrag werden Bund und Länder aufgefordert, gezielte Vermark- tungskonzepte für kulturelle touristische Ziele zu entwickeln. aw T Linke fordert Beendigung der befristeten Finanzierung Die Linksfraktion fordert die Bundesregie- rung auf, in Abstimmung mit den Bundes- ländern die befristete Finanzierung des Wissenschaftssystems durch temporäre Pakte zu beenden, dessen Finanzierung deutlich anzuheben und regelmäßig an die Preis- und Einkommensentwicklung anzu- passen. Über den entsprechenden Antrag (18/4804) beriet der Bundestag am vergan- genen Donnerstag in Erster Lesung. Nach dem Willen der Linksfraktion sollen die Bundesländer zudem die Finanzierung ihrer Hochschulen nicht an auf Wettbewerb ab- zielende Indikatoren koppeln. Die soge- nannten output-orientierten Finanzierungs- systeme greifen nach Auffassung der Lin- ken in die Freiheit der Wissenschaft ein be- hindern langfristig den Erkenntnisfort- schritt massiv. aw T Jetzt auch als E-Paper. Mehr Information. Mehr Themen. 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